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25.08.2026

Herren AK 30 I: Final Four in Hude - Ein Punkt fehlt zur Deutschen Meisterschaft

von Phil Stolle
Was für ein Saisonfinale unserer Herren AK 30 I im Golfclub Hude! Als Gruppensieger der Gruppe 1B und damit als Nordmeister gingen wir am Sonntag, den 23. August, als Außenseiter in das Final Four. Das Ziel war klar: Unter den vier besten Mannschaften in Niedersachsen und Bremen wollten wir mindestens den zweiten Platz erreichen und damit die Qualifikation für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft lösen.
Gespielt wurden drei Runden über jeweils neun Löcher. Jede Mannschaft trat einmal gegen jedes der drei anderen Teams an – Spannung war also von der ersten bis zur letzten Bahn garantiert.
Zum Auftakt wartete mit dem Golfclub Hannover ein starker Gegner. Eigentlich war schnell klar, dass wir mithalten konnten und an diesem Tag sogar die bessere Mannschaft hätten sein können. Doch leider machten wir uns das Leben selbst schwer. Zu viele unnötige Fehler kosteten am Ende den möglichen Sieg und wir mussten uns denkbar knapp mit 2:3 geschlagen geben. Ein Auftakt, bei dem sicherlich mehr drin gewesen wäre.
Damit war die Ausgangslage vor der zweiten Runde bereits schwierig, aber die Mannschaft zeigte genau die richtige Reaktion. Gegen den Burgdorfer Golfclub, der sogar noch stärker besetzt war als Hannover, gelang uns eine echte Überraschung. In einem unglaublich spannenden Duell kämpften wir uns zu einem 3:2-Erfolg. Die Entscheidung fiel erst mit den letzten Schlägen und plötzlich war die Chance auf den zweiten Platz wieder da.
Vor der dritten und letzten Runde war die Ausgangslage klar: Der Club zur Vahr hatte bereits beide Partien gewonnen und sich damit den ersten Platz gesichert. Wir brauchten gegen den Topfavoriten lediglich ein Unentschieden, um uns den zweiten Platz und damit die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu sichern – vorausgesetzt der Burgdorfer Golfclub gewinnt gegen den Golfclub Hannover.
Und auch gegen die mit den wohl stärksten Spielern besetzte Mannschaft des Final Four konnten wir mithalten. Wieder entwickelte sich ein packendes Duell, bei dem bis zum letzten Loch alles offen war. Am Ende fehlte uns erneut nur ein kleines Stück: Mit 2:3 mussten wir uns auch dem Club zur Vahr geschlagen geben.
Damit fehlte uns über alle drei Runden betrachtet bei 15 Matches letztlich nur ein einziges gewonnenes Match, um den zweiten Platz und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu erreichen. So bitter das Ergebnis auch ist – die Leistung unserer Mannschaft verdient allergrößten Respekt.
Besonders herausragend spielte Lennart Steinbrecher, der mit drei Siegen aus drei Spielen die perfekte Ausbeute holte und damit maßgeblich dazu beitrug, dass wir bis zum Schluss um die Qualifikation kämpfen konnten. Luuk Sengers, Stefan Diekmann und Bernd Goldenstein erspielten jeweils starke 1,5 Punkte. Hilko Groß und Alexander Lautenschläger steuerten jeweils einen Punkt bei. Für Phil Stolle lief das Final Four leider nicht wie erhofft – trotz großem Einsatz blieb ihm in den drei Begegnungen ein Punktgewinn verwehrt.
Wenn man auf die gesamte Saison zurückblickt, überwiegt aber ganz klar der Stolz. Schon zum Auftakt gelang uns mit dem 7:2 gegen den Golfclub Oldenburger Land ein beeindruckendes Ausrufezeichen gegen einen Gegner, der zuvor fünf Jahre keinen Spieltag verloren hatte. Nach dem gewonnenen zweiten Spieltag in Hude ließen wir auch am dritten und entscheidenden Spieltag beim 6:3 gegen Adendorf nichts anbrennen und sicherten uns souverän den Gruppensieg.
Damit haben wir uns nach einer starken Gruppenphase zum zweiten Mal in Folge für das Final Four qualifiziert und erneut bewiesen, dass wir zu den besten Mannschaften in Niedersachsen und Bremen gehören. Im vergangenen Jahr fehlte uns als Dritter nur wenig zur Deutschen Meisterschaft – und auch in diesem Jahr waren wir wieder ganz dicht dran.
Die Enttäuschung über das knappe Verpassen der Qualifikation darf deshalb ruhig noch ein paar Tage anhalten. Aber dann sollten wir vor allem mit Stolz auf das zurückblicken, was diese Mannschaft in dieser Saison geleistet hat. Wir sind als Underdog ins Final Four gegangen, haben uns gegen hochkarätig besetzte Mannschaften behauptet und bis zum letzten Loch um die Qualifikation gekämpft.
Ein großer Dank geht an unseren Trainer Thorsten Janßen für die hervorragende Vorbereitung sowie an alle Familien, Freunde und Unterstützer, die uns über die gesamte Saison begleitet und die Daumen gedrückt haben.
Am Ende fehlte nur ein Punkt. Vielleicht passt im nächsten Jahr einfach alles zusammen. Die nächste Chance kommt – und wir werden wieder angreifen!

 
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